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1632 wurde auf
Veranlassung des Berend Lüdeke Holstein in Möllenhagen eine Kapelle
erbaut, von der 1701 berichtet wird, daß sie in einem miserablen
Zustand sei. Erst der ehemalige Gutsherr Greffrath ließ an dieser Stelle
dann eine Kirche im klassizistischen Stil erbauen, in der Altar und
Kanzel zu einem Körper vereinigt sind.

Im Dachreiter befindet sich eine Glocke, die
im Jahr 1825 von J. Schultz in Rostock umgegossen wurde. Die
Inschrift lautet: ICH RUF ZUR KIRCH VERKÜNDIGE DAS GRAB SAG AN DIE NOTH
UND RUFE VON DER ARBEIT AB!
Von dem unsagbar schweren, bitteren Leben
der Tagelöhner und Landarbeiter in den mecklenburgischen Junkerdörfern
mögen die nachstehenden Zeilen einen Eindruck vermitteln. |
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